Erdüberlastungstag: natürliche Ressourcen für 2026 sind bereits aufgebraucht
Zum Earth Overshoot Day setzt die Wackler Group ein Zeichen für mehr Bewusstsein im Umgang mit natürlichen Ressourcen
Am 10. Mai 2026 hat Deutschland rein rechnerisch alle natürlichen Ressourcen verbraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann. Ab diesem Zeitpunkt leben wir ökologisch betrachtet „auf Kredit“ und auf Kosten künftiger Generationen. Der Earth Overshoot Day, auf Deutsch Erdüberlastungstag, macht dieses Missverhältnis sichtbar. Er zeigt, wie weit unser Ressourcenverbrauch die Regenerationsfähigkeit unseres Planeten übersteigt. Dieser symbolische Tag stellt die grundsätzliche Frage, wie wir mit unseren begrenzten Ressourcen umgehen.
Was bedeutet der Earth Overshoot Day?
Der Earth Overshoot Day ist ein Rechenmodell des Global Footprint Network. Es setzt die Biokapazität der Erde, also ihre Fähigkeit, Ressourcen bereitzustellen und zu erneuern, ins Verhältnis zum ökologischen Fußabdruck der Menschheit. Seit den 1970er-Jahren übersteigt unser Ressourcenverbrauch dauerhaft die Regenerations-fähigkeit der Erde. Aktuell nutzen wir natürliche Ressourcen rund 1,8-mal schneller, als sie sich erneuern können. Die Entwicklung ist besorgniserregend: Der globale Overshoot Day rückt seit Jahrzehnten immer weiter nach vorne – von Dezemberterminen in den 1970er-Jahren bis in den Hochsommer von heute. Für 2026 wird er Anfang Juli erwartet.
Warum Deutschland früher an seine Grenzen stößt
Der Earth Overshoot Day ist ein Rechenmodell des Global Footprint Network. Es setzt die Biokapazität der Erde, also ihre Fähigkeit, Ressourcen bereitzustellen und zu erneuern, ins Verhältnis zum ökologischen Fußabdruck der Menschheit. Seit den 1970er-Jahren übersteigt unser Ressourcenverbrauch dauerhaft die Regenerations-fähigkeit der Erde. Aktuell nutzen wir natürliche Ressourcen rund 1,8-mal schneller, als sie sich erneuern können. Die Entwicklung ist besorgniserregend: Der globale Overshoot Day rückt seit Jahrzehnten immer weiter nach vorne – von Dezemberterminen in den 1970er-Jahren bis in den Hochsommer von heute. Für 2026 wird er Anfang Juli erwartet.
Ressourcenverbrauch und Klimawandel
Ein wesentlicher Teil unseres ökologischen Fußabdrucks entsteht durch Treibhausgas-emissionen, vor allem aus der Nutzung fossiler Energieträger. Gleichzeitig zerstören wir natürliche CO₂-Speicher wie Wälder und Moore, um unseren Ressourcenbedarf zu decken. Dadurch verstärken wir den Klimawandel doppelt: durch Emissionen und durch den Verlust wichtiger Ökosysteme. Die Auswirkungen sind auch in Europa deutlich spürbar: steigende Temperaturen, häufigere Extremwetterereignisse, Veränderungen in Ökosystemen sowie erhebliche wirtschaftliche und gesundheitliche Folgen.
Wo wir heute stehen
Deutschland hat in den vergangenen Jahren Fortschritte gemacht, etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien. In der EU wurde 2025 erstmals mehr Strom aus Wind- und Solar-energie (30%) erzeugt als aus fossilen Energieträgern (29%). Doch diese Entwicklungen reichen nicht aus. Besonders in den Bereichen Gebäude, Verkehr und Industrie bleibt der Handlungsdruck hoch. Die Transformation verläuft trotz Fortschritten zu langsam. Zugleich zeigen geopolitische Krisen, wie eng Ressourcenverbrauch, wirtschaftliche Stabilität und Energieabhängigkeiten miteinander verknüpft sind. Nachhaltigkeit wird damit zunehmend auch zur Frage der Resilienz.
Wie trägt die WACKLER GROUP zu einem geringeren Ressourcenverbrauch bei
Die entscheidenden Hebel liegen neben der Politik auch in der Wirtschaft. Gebäude, Energieverbrauch, Beschaffung und Mobilität sind wichtige Stellschrauben, an denen Dienstleistungsunternehmen wie die Wackler Group konkret ansetzen können.
Für die Wackler Group sind ökologische und soziale Nachhaltigkeit ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Wir haben unsere Klimaziele durch die Science Based Targets initiative (SBTi) validieren lassen. Das Ziel ist klar definiert: Netto-Null-Emissionen bis 2045. Bereits bis 2031 sollen die direkten Emissionen (Scope 1 und 2) um 50 Prozent reduziert werden. Parallel dazu arbeiten wir daran, auch die Emissionen entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3) deutlich zu senken.
Diese Ziele werden durch konkrete Maßnahmen unterlegt, zum Beispiel mit GREEN CLEAN, unserem Reinigungskonzept, das ökologische und soziale Kriterien berücksichtigt, einem verantwortungsvollen Beschaffungsmanagement und der freiwilligen Erstellung von ESG-Berichten. Die Wackler Group ist Mitglied beim UN Global Compact und bei nationalen Verbänden wie dem Klimaschutzunternehmen e.V. und BAUM e.V. und ist mit dem EcoVadis-Platin-Standard ausgezeichnet.
Was jetzt zählt
Der deutsche Erdüberlastungstag am 10. Mai 2026 ist mehr als ein symbolisches Datum. Er zeigt, wie weit wir über unsere ökologischen Grenzen hinausgehen.
Entscheidend ist, ob und wie es gelingt, dieses Datum künftig deutlich nach hinten zu verschieben. Dafür braucht es gemeinsames Handeln: politische Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Innovationen und konkrete Maßnahmen im Unternehmensalltag.
Die Wackler Group nimmt den Earth Overshoot Day zum Anlass, den Dialog über unternehmerische Verantwortung und nachhaltiges Handeln zu stärken.

Web-Tipps zum Earth Overshoot Day und dem deutschen Erdüberlastungstag:
- Deutscher Erdüberlastungstag (germanwatch.org)
- Ecological Footprint Explorer (footprintnetwork.org)
- Aktionen anlässlich des Welterschöpfungstag #MoveTheDateSolutions (movethedate.overshootday.org)
- Website Global Footprint Network (https://www.footprintnetwork.org/)
Quellenangaben:
- Global Footprint Network
- WWF
- ARD Alpha
- Ember – European Electricity Review 2026
- Wackler Group Nachhaltigkeitsbericht 2023/24