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09.11.2018

In Bildung und Forschung investieren…

Gastredner und „Star“ des Abends bei der Wine & More Veranstaltung: Wolfgang Bosbach, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion, der sich immer noch gerne mit viel Herzblut für sein Land engagiert.
Von links: Friedrich P. Wackler, Vorsitzender des Aufsichtsrats, neben Birgit Ullrich, Geschäftsführerin der Wackler Service Group und Gastgeberin des Abends, Dinner-Speaker Wolfgang Bosbach und Peter Blenke, Vorstand/CEO der Wackler Holding SE.
In edlem, bayerischem Ambiente, mit Alphornklängen und zünftiger „Musi“ genossen alle Anwesenden den Hüttenzauber in der Infinity-Hirschalm in Unterschleißheim bei München.

Wolfgang Bosbach auf der Wine & More 2018

Am 18. Oktober 2018 fand die alljährliche Wackler Veranstaltung "Wine &  More" statt. Rund 120 Gäste trafen sich diesmal bei einem zünftig-edlen Hüttenabend - ganz ohne Berganstieg - denn die stilvolle Wein-Degustation, begleitet von einem alpenländischen Menü, fand in der Infinity-Hirschalm in Unterschleißheim ganz in der Nähe von München statt. Neben dem renommierten Sommelier Christian Frens, der weinkundig durch den kulinarischen Abend führte, war Wolfgang Bosbach, deutscher Politiker, Autor und ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion, Gastredner und "Star"des Abends. In seiner rheinländisch unterhaltsamen Art kommentierte er den Ausgang der Landtagswahl 2018 in Bayern und postulierte, dass wir Deutschen ruhig stolz auf unser Land sein dürften. Ein Land, in dem seit Jahrzehnten Frieden herrsche, in dem es Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit, Wohlstand und eine stabile Konjunktur gebe. Ein Land, in dem Millionen von Menschen gerne leben würden. Wir hätten ein tolles Land, dürften aber den Anschluss nicht verlieren - gerade im technologischen Bereich. Deutschland habe hier in der Vergangenheit seine Chancen gehabt, aber nicht genutzt. Es bedürfe in naher Zukunft vor allem Investitionen in Forschung und Bildung. Denn dies sei, so Wolfgang Bosbach, die Basis künftigen Erfolgs. Er pochte außerdem auf den Zusammenhalt der Europäischen Union. Viele Staaten, die nationale Interessen vor die der EU stellten und im Brexit schon das potenzielle Modell für den eigenen Austritt sehen würden, seien sich nicht bewusst, dass bei einem Scheitern der Gemeinschaft, die Einzelstaaten marginalisiert werden würden. Aber Bosbach wäre nicht Bosbach, wenn er an diesem Abend nicht auch mit Anekdoten aus seinem jahrzehntelangen Politikerleben die Gäste zum Schmunzeln, bis hin zu schallendem Gelächter gebracht hätte. Ein politisch informativer Gastredner - besser Entertainer - der, auch im Blick auf die Planung künftiger Wine &  More-Veranstaltungen sicherlich nur schwer zu toppen ist. Eine Herausforderung, die die Organisatoren definitiv annehmen werden.

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